Hamsterhaltung

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Hamster sind lebendige und bewegungsfreudige Tiere, die sich nur wohlfühlen, wenn sie artgerecht gehalten werden. Das bedeutet vor allem, dass Hamster genug Platz und Freiraum benötigen, um ihrem natürlichen Verhalten nachzugehen. Hamster sind nämlich Wühltiere, die es lieben, in der Erde rumzuwühlen. Gleichzeitig brauchen diese Tiere gute Rückzugsmöglichkeiten. Dies gilt aufgrund ihrer Nachtaktivität vor allem für den Tag. Daher sind Hamster auch eher ungeeignet, um sie in Kinderzimmern zu halten, da sie durch ihren Krach die nächtliche Ruhe stören können.

Diese Tatsache wird aber häufig komplett missachtet, so dass sowohl die Ruhe der Kinder, als auch die der Hamster empfindlich gestört wird. Gleichzeitig sind Hamster Einzelgänger und treffen sich eigentlich nur zur Paarung. Dies gilt insbesondere für weibliche Hamster. Daher ist es wichtig, dass man die Hamster nicht einem unnötigen Dichtestress aussetzt. Das Gleiche gilt natürlich, wenn man als Hamsterbesitzer nicht möchte, dass es plötzlichen Nachwuchs im heimischen Hamsterstall gibt.

Käfig muss groß genug sein

Die relativ kleine Größe der Tiere darf nicht darüber hinweg täuschen, dass Hamster sehr viel Auslauf brauchen um ihren Bewegungsdrang zu stillen. Leider sind viele Käfige aber zu klein. Experten empfehlen z.B. für einen Goldhamster eine Grundfläche von 100 cm x 50 cm. Ein Zwerghamster braucht hingegen eine Fläche von 80 cm x 40 cm.

Bei der Ernährung ist der Hamster eher anspruchslos und konsumiert neben tierischer Kost ebenso vegetarische Kost. Will man seinem Hamster eine kleine Freude machen so kann man alles füttern was die Zoohandlung an Futtertieren bereithält. Lustig anzusehen ist, wenn ein Hamster einem größerem Heimchen oder einer Grille hinterher jagt. Die Fütterung der kleinen Nager mit fetthaltiger Kost, wie es z.Bsp. Mehlwürmer sind, sollte nicht zu häufig erfolgen da diese schnell aufgrund der meist zu kleinen Käfige verfetten. Bei der vegetarischen Kost sollte man als Hamsterbesitzer die Finger von allen blähenden Gemüsesorten (z.B. Kohl) lassen. Das Gleiche gilt für Zitrusfrüchte, Steinfrüchte und sämtliche Süßigkeiten. Geeignet sind hingegen Karotten, Äpfel oder aber das Körnerfutter aus der Tierhandlung.

Natürlich freut sich der Hamster auch über diverses Zubehör. Allerdings sollte man beim Kauf vor allem auf die Qualität des Zubehörs und dessen Material achten. Das gilt auch für die Laufräder, die man häufig in den Tierhandlungen findet. Die kleinen Nager können sich dort sogar gefährliche Verletzungen zuziehen. Vielmehr sind Buddelkisten, verschiedene Ebenen, Röhrensysteme oder Rückzugshäuschen sehr gut geeignet und sorgen für jede Menge Bewegung beim Hamster.

Zur Hamsterhaltung gehört auch die regelmäßige Reinigung der Käfige. Schließlich fangen Essensreste und Ausscheidungen auch irgendwann an zu riechen und beeinträchtigen dadurch nicht nur die Qualität der Luft, sondern können zu ernsthaften Erkrankungen der Tiere führen.

Vielen Dank an Marlis vom waschnussprofi-blog.de für die Infos zur Hamsterfütterung!

Fazit: Bei der Hamsterhaltung gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Dazu gehören unter anderem das Aussehen des Hamsterkäfigs, der Ort der Unterbringung und die Ernährung. Vor allem die Größe des Käfigs ist für das Wohlbefinden der Tiere entscheidend. Daher sollten Käfige für Goldhamster z.B. 100 cm x 50 cm Grundfläche besitzen. Hamster sind Bewegungstiere und freuen sich daher über Tunnelsysteme bzw. Kletter- und Wühlmöglichkeiten. Auf der anderen Seite müssen die kleinen Nager immer die Gelegenheit haben, sich zurückzuziehen.